Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Antikurdischer Rassismus kennzeichnet sich durch eine systematische Diskriminierung, Feindseligkeit oder Gewalt gegenüber Personen kurdischer Herkunft. Sie kann sich in vielfältigen Ausprägungen manifestieren, von struktureller Unterdrückung und politischer Marginalisierung bis hin zu sozialer Stigmatisierung und kultureller Negation. Sie fußt auf historisch gewachsenen Vorurteilen sowie politisch und sozial konstruierten Feindbildern, die kurdische Identitäten entwerten und delegitimieren. (Definitionsentwurf)
Die Informationsstelle Antikurdischer Rassismus – IAKR e. V. wird von einem ehrenamtlichen Team getragen, das Erfahrungen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und politischer Arbeit zusammenführt. Unser Ziel ist es, antikurdischen Rassismus in Deutschland sichtbar zu machen, ihn systematisch zu dokumentieren und Betroffenen Gehör zu verschaffen. Dazu leisten wir Aufklärungsarbeit, fördern die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema und erarbeiten Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.
Betroffene oder Zeug*innen können Vorfälle unkompliziert und anonym über unser Meldeformular übermitteln. Alle Meldungen werden vertraulich behandelt und ausgewertet, um sie in unseren Berichten zu berücksichtigen.
Die gemeldeten Vorfälle werden von uns anonymisiert, ausgewertet und kontextualisiert. Unser Ziel ist es, regelmäßig Jahresberichte zu veröffentlichen, die einen Überblick über die Situation geben und als Grundlage für Handlungsempfehlungen dienen.
Nein, die IAKR ist keine staatliche Einrichtung, sondern ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein. Unsere Arbeit basiert auf Eigeninitiative, Forschung und dem Austausch mit Betroffenen.
Angaben wie Name, Kontaktdaten oder spezifische Ortsangaben werden ausschließlich zur Bearbeitung der Meldung verwendet. Vor der Auswertung anonymisieren wir die Meldung, sodass in unseren Berichten keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind.
Nein. Wir leiten Meldungen nicht an Behörden, Polizei oder andere Stellen weiter. Sollten Sie sich eine Anzeige oder rechtliche Schritte wünschen, unterstützen wir Sie gern dabei, geeignete Anlaufstellen zu finden. Die Entscheidung liegt allein bei Ihnen.
Nein. Die IAKR ist keine Notfall- oder Beratungsstelle und kann keine akute Hilfe leisten. Bei unmittelbarer Gefahr wenden Sie sich bitte an den Notruf 110. Für psychosoziale oder rechtliche Unterstützung vermitteln wir Ihnen auf Anfrage passende Anlaufstellen.
Nein. Sie können Vorfälle vollständig anonym melden. Kontaktdaten sind freiwillig und helfen uns nur dann, wenn Rückfragen zum Vorfall nötig sind.
Wenn Sie Kontaktdaten hinterlassen, melden wir uns bei Rückfragen. Eine individuelle Bearbeitung oder Beratung jeder einzelnen Meldung können wir ehrenamtlich nicht leisten.
Sie können Vorfälle über unser Meldeformular melden und damit die Datengrundlage unserer Arbeit verbessern. Sie können sich ehrenamtlich einbringen, etwa bei Recherche, Dokumentation oder Öffentlichkeitsarbeit. Und Sie können uns finanziell unterstützen, durch eine Spende oder eine Fördermitgliedschaft. Bei Interesse erreichen Sie uns unter info@iakr.de.
Die IAKR ist ein gemeinnütziger Verein, das gesamte Team arbeitet ehrenamtlich. Niemand bei uns erhält ein Gehalt oder eine Aufwandsentschädigung für die Arbeit an Dokumentation, Recherche und Öffentlichkeitsarbeit. Spenden, Fördermitgliedschaften und sonstige Mittel fließen zu 100 Prozent in unsere inhaltliche Arbeit.
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